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30 Fakten

30 spannende Fakten über Kanonen

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Woraus bestand Artilleriemunition vom 17. bis ins 19. Jahrhundert am häufigsten?

Die mit Abstand häufigste Form der Geschosse war in dieser Zeit die Kugel.

2

Wie heißt eine Kanone, die als Bewaffnung in Flugzeuge eingebaut ist?

Kanonen dienen außerdem der Erd-, Schiffs- und Flakartillerie sowie der Bewaffnung von Panzern.

3

Welche Firma baute das deutsche Paris-Geschütz des Ersten Weltkriegs?

Das Fernkampfgeschütz hatte das Kaliber 21 cm und wurde auf einem firmeneigenen Schießplatz nahe Meppen entwickelt.

4

Was hätte die Stellung der Paris-Geschütze bei nächtlichem Schießen verraten?

Deshalb wurde meist nur am Tage geschossen. Gesichert wurde die Batterie durch ein Infanteriebataillon und zehn Fliegerabteilungen.

5

Zu welcher Art von Kanonen zählen Railgun und Coilgun?

Auch als Waffe benutzte Laser werden in der Militärtechnik als Kanonen bezeichnet.

6

Wie verläuft die Flugbahn eines Geschosses aus einer modernen Kanone?

Grund ist die hohe Mündungsgeschwindigkeit. Dadurch eignen sich moderne Kanonen für indirektes Feuer und für den Direktschuss.

7

Wodurch wurden Panzerabwehrkanonen weitgehend abgelöst?

Die Nachfolger sind leichter und beweglicher als die alten Geschütze.

8

Aus welcher Sprache übernahm das Lateinische das Wort „canna“, den Ursprung von „Kanone“?

Das italienische „canna“ bedeutet „Röhre“ oder „Rohr“; mit einer Vergrößerungsendung wurde daraus „cannone“.

9

Wie viele Kilometer weit konnte das deutsche Paris-Geschütz im Ersten Weltkrieg etwa schießen?

Alle anderen Ferngeschütze dieses Krieges kamen nur auf rund ein Drittel dieser Entfernung.

10

Welche Waffe übertraf als erste die Gipfelhöhe der Granaten des Paris-Geschützes?

In den 1940er-Jahren galten solche Ferngeschütze als überholt, weil Luftangriffe denselben Zweck einfacher erfüllten.

11

Wer bediente die an Land eingesetzten Paris-Geschütze?

Sie hatte mit größeren Kalibern mehr Erfahrung. Eine Geschützmannschaft zählte 60 bis 80 Soldaten, dazu kam eine Gruppe ziviler Ingenieure.

12

Wonach wurde das Kaliber glattläufiger Kanonen bis Mitte des 19. Jahrhunderts angegeben?

Die Angabe erfolgte in Pfund. Als Standardkaliber gelten 6-, 12-, 18-, 24-, 32- und 42-Pfünder.

13

Wie wird die Hauptwaffe eines Kampfpanzers auch genannt?

Der Begriff Kanone lebt außerdem in der Flugabwehrkanone und in kleineren Maschinenkanonen fort.

14

Als welche Art von Geschütz gilt die Kanone heute?

Sie wird vor allem im direkten Feuerkampf eingesetzt, anders als Haubitze, Mörser, Raketenwerfer oder Granatwerfer.

15

Welcher ungewöhnliche Faktor musste beim Zielen des Paris-Geschützes eingerechnet werden?

Wegen der überlangen Flugzeit der Granaten glich der Beschuss einem Schießen mit Vorhalt auf ein sich bewegendes Ziel.

16

Seit welchem Jahrhundert gibt es im deutschen Sprachraum Geschütze?

Sie trugen damals allerdings noch ganz andere Bezeichnungen als heute.

17

Welcher hohe Besucher beobachtete am ersten Einsatztag das Schießen des Paris-Geschützes?

Die Erwartungen auf deutscher Seite waren groß. Die Gesamtleitung des Schießens lag bei Vizeadmiral Maximilian Rogge.

18

An welchem Feiertag 1918 traf eine Granate des Paris-Geschützes eine Kirche beim Gottesdienst?

Getroffen wurde am Nachmittag des 29. März die Pfarrkirche Saint-Gervais-Saint-Protais; allein dort gab es 88 Tote.

19

Welche Rohrform setzte sich ab Ende des 15. Jahrhunderts bei flach feuernden Kanonen durch?

Die größere Wandstärke im hinteren Bereich sollte dem Explosionsdruck des Schwarzpulvers besser standhalten.

20

Wann bürgerte sich der Begriff „Kanone“ im Deutschen ein?

Eine klare Trennung der Geschützarten Kanone, Haubitze und Mörser lässt sich sogar erst noch später belegen.

21

Womit war die Stange verschmiert, die beim Guss früher Kanonenrohre als Kern diente?

Die Stange war zusätzlich mit Seilen umwickelt und diente als Negativform, um die herum das Metall gegossen wurde.

22

Wie ist das Rohr eines Kammergeschützes aufgebaut?

In frühen Zeiten unterschied man Geschütze vor allem nach der Art der verschossenen Munition und nach der Kaliberlänge.

23

Wozu feuerten etwa 30 deutsche Batterien gleichzeitig mit einem der Paris-Geschütze?

Die Batterien standen in benachbarten Stellungen. Bei französischer Fliegergefahr wurde der Beschuss ganz eingestellt.

24

Wie wurden Haubitzen und Mörser wegen ihres hinten verengten Rohrs zunächst auch genannt?

Verengt war die Pulverkammer am hinteren Ende der Rohrseele. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts setzten sich dann durchgängig gleich breite Bohrungen durch.

25

Wer erfand 1714/15 das Verfahren, massiv gegossene Kanonenrohre zu bohren?

Gebohrte Rohre schossen exakter und hielten höheren Drücken stand. Im Lauf des 18. Jahrhunderts setzte sich das Verfahren bei fast allen Waffenschmieden durch.

26

Bis zu wie viel Pfund Nennkaliber erreichten die größten glattläufigen Kanonen?

Neben den üblichen Standardkalibern gab es außerdem zahlreiche Zwischengrößen.

27

Wie viele Schüsse hielt ein Rohr des Paris-Geschützes in der ersten Stellung etwa aus?

Danach wurden die Rohre in Essen auf 22,4 und später auf 23,8 cm aufgebohrt und nur noch aus näher gelegenen Stellungen eingesetzt.

28

Welcher Kanadier baute in den 1960er-Jahren im Projekt HARP überdimensionale Geschütze?

Ein späteres Riesenkanonen-Projekt namens Babylon erreichte 1990 Test-Reichweiten von über 200 Kilometern.

29

Bis zu welcher Rohrerhöhung galt ein Geschütz im Warschauer Pakt als Kanone?

Die Definition bezog sich auf die Kanone der Erdartillerie und verlangte außerdem eine Rohrlänge von über 30 bis 70 Kalibern.

30

Wie viel Gramm wog das französische Livre bis 1812?

Das englische Pfund der Zeit wog nur etwa 454 Gramm. Gleiche Nennkaliber bedeuteten deshalb je nach Land unterschiedlich große Bohrungen.

Kennst du dich mit Kanonen aus?

Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.

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