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30 Fakten

30 spannende Fakten über Die Spanische Inquisition

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Welches Edikt von 1492 ließ den Juden Spaniens nur die Wahl zwischen Taufe und Exil?

Der Erlass datiert vom 31. März. Zuvor hatten echte Überzeugung oder sozialer Druck Menschen zum Übertritt bewogen.

2

Wie hießen in Spanien die vom Judentum zum Christentum Konvertierten und ihre Nachkommen?

In den ersten Jahren der Spanischen Inquisition stellte diese Gruppe mehr als 90 % der Angeklagten.

3

Wer sollte bei Folterungen der Spanischen Inquisition den Tod der Angeklagten verhindern?

Niemand sollte vor seiner Verurteilung sterben. Anwesend waren außerdem ein Inquisitor, ein Vertreter des örtlichen Bischofs und ein Protokollführer.

4

Wie nannte man in Spanien Menschen, die vom Islam zum Christentum konvertiert waren?

Ab dem Ende des 16. Jahrhunderts richteten sich die meisten Prozesse der Spanischen Inquisition gegen diese Gruppe.

5

Was bedeutet „Edicto de Gracia“, das Inquisitionstribunale bis etwa 1500 öffentlich verlasen?

Wer binnen dreißig Tagen freiwillig gestand und ernsthaft bereute, sollte milder bestraft werden. Meist endete das mit einer Geldzahlung.

6

Welchem Orden gehörten die 1480 berufenen ersten Inquisitoren der Spanischen Inquisition an?

Miguel de Morillo und Juan de San Martin traten ihr Amt am 17. September an. Eine Ordensmitgliedschaft war für Inquisitoren jedoch keine Voraussetzung.

7

In welchem Jahr wurde die Spanische Inquisition offiziell abgeschafft?

Das geschah am 15. Juli während der Regierungszeit von Königin Isabella II. Formal bestand die Einrichtung seit 1478.

8

Welches Folterinstrument verbarg sich bei der Spanischen Inquisition hinter dem Namen „Potro“?

Üblich waren außerdem die „Garrucha“, das Pfahlhängen, und die „Toca“, eine Form des Waterboardings.

9

Wie hieß das Gewand, das Angeklagte bei der Verkündung ihrer Strafe auf einem Autodafé trugen?

Das Kleidungsstück hatte die Form eines Skapuliers und wurde über der normalen Kleidung getragen.

10

In welcher Stadt verurteilten die ersten zwei Inquisitoren Spaniens 298 Menschen zum Feuertod?

Weitere 79 Personen erhielten lebenslange Haft. Die Härte der Urteile löste Beschwerden beim Königspaar und beim Papst aus.

11

Was waren die „Familiares“ der Spanischen Inquisition?

Oft waren es einfache Leute wie Bauern oder Handwerker. Der Dienst erließ ihnen einen Teil der Steuern und erlaubte ihnen, Waffen zu tragen.

12

Welche Rolle übernahm der „Fiscal“ an einem Tribunal der Spanischen Inquisition?

Er war der engste Mitarbeiter des Inquisitors, leitete die Ermittlungen und führte Vernehmungen, galt aber nicht als Richter im eigentlichen Sinn.

13

Welche Anzeigen nahm die Spanische Inquisition grundsätzlich nicht an?

Geheim blieb der Name des Anzeigenden trotzdem: Den Beschuldigten wurde er ebenso verschwiegen wie alle Angaben, die auf seine Identität schließen ließen.

14

Wer vollstreckte die Todesstrafe an unbußwilligen Ketzern der Spanischen Inquisition?

Die Übergabe hieß lateinisch „relaxatio ad brachium saeculare“. Vollzogen wurde das Urteil durch Verbrennen, und das Vermögen wurde eingezogen.

15

Welcher Papst erließ 1478 die Bulle „Exigit sincerae devotionis affectus“ zur Inquisition?

Isabella und Ferdinand veröffentlichten das Schreiben erst am 20. August 1480. Es erlaubte ihnen, zwei oder drei Inquisitoren zu benennen.

16

Welcher König setzte 1814 nach der Rückkehr aus dem Exil die Spanische Inquisition wieder ein?

Er kehrte aus Frankreich zurück. Zuvor hatten sowohl die Besatzungsmacht als auch die Cortes die Tribunale aufgehoben.

17

Welches rote Kreuz trug das Büßergewand, das die Spanische Inquisition Verurteilten auferlegte?

Die Auflage galt für eine bestimmte Zeit und in der Öffentlichkeit. Sie schränkte die Betroffenen im Geschäftsverkehr oft stark ein.

18

Zu welcher Strafe verurteilte die Spanische Inquisition Bigamisten häufig?

Verurteilt wurden vor allem Ortsfremde wie Tagelöhner, Seeleute oder Soldaten. Die Tribunale sahen in der Doppelehe eine Verachtung des Ehesakraments.

19

Wofür stand das Autodafé der Spanischen Inquisition als Symbol?

Die feierliche Inszenierung gilt als besonderes Merkmal der Einrichtung. Begangen wurde der Tag wie ein Volksfest.

20

Wie hieß der oberste Rat der Spanischen Inquisition, ein Staatsorgan beider Kronen, kurz?

Den Vorsitz führte der Generalinquisitor. Das Gremium beriet ihn bei Verwaltung und Organisation und bereitete Entscheidungen der Könige vor.

21

In welchem Jahr fand das erste Autodafé der Spanischen Inquisition statt?

Es fiel auf den 6. Februar, nur wenige Monate nach der Berufung der ersten beiden Inquisitoren im September des Vorjahres.

22

In welchem Jahr mussten alle Muslime Kastiliens zwischen Taufe und Auswanderung wählen?

Das war zehn Jahre nach der Vertreibung der Juden. Für Aragón verfügte König Karl I. 1525 die Zwangstaufe aller Muslime.

23

Welche Grundfarbe hatte das Büßergewand, dessen Tragen die Inquisition als Strafe verhängte?

Getragen wurde es lebenslang oder für eine gewisse Zeit. Wer eine Ablösesumme zahlte, konnte sich in einigen Fällen davon befreien.

24

Wie viele Tage im Voraus musste ein Autodafé der Spanischen Inquisition angekündigt werden?

Meist wusste man aber schon erheblich früher Bescheid. Anwesend waren üblicherweise alle weltlichen und geistlichen Würdenträger des Bezirks.

25

Wie viele Menschen sollen im Mai 1559 das Autodafé von Valladolid miterlebt haben?

Unter den Anwesenden waren auch mehrere Mitglieder der königlichen Familie. Vollstreckt wurden die Strafen auf einer getrennten Veranstaltung.

26

Wer soll in Granada befohlen haben, vier- bis fünftausend arabische Bücher zu verbrennen?

Schon 1490 soll die Inquisition in Salamanca die Verbrennung von mehr als 6000 Bibeln und anderen Büchern veranlasst haben.

27

In welcher Stadt führte die Inquisition 1610 einen Hexenprozess gegen 53 Angeklagte?

Sechs Verurteilte wurden wirklich, fünf in effigie verbrannt. Später ließ der oberste Rat der Inquisition die Verurteilten sogar rehabilitieren.

28

Wie heißt das von der Inquisition verfolgte Delikt sexueller Belästigung im Beichtstuhl?

Die Tat galt als Entehrung des Bußsakraments und damit als Zeichen des Unglaubens der beteiligten Priester und ihrer Mitwirkenden.

29

Etwa wie viel Prozent der Angeklagten der Inquisition Spaniens starben 1560–1700 im Feuer?

So schätzt es der dänische Forscher Gustav Henningsen. Vermutlich fielen 50 bis 75 Prozent aller Verfahren in die ersten fünfzig Jahre der Einrichtung.

30

Welcher Inquisitor prüfte für den obersten Rat Gerüchte über Hexen in Navarra?

1614 kam er zu dem Schluss, dass keinerlei Beweise für Hexerei vorlägen. Weitere Hexenprozesse blieben in diesem Fall aus.

Kennst du dich mit Die Spanische Inquisition aus?

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