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Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Der ENIAC war einer der ersten elektronischen Universalrechner: ab 1942 für die US-Armee gebaut, im Februar 1946 vorgestellt und bis 1955 in Betrieb. Tausende Elektronenröhren, 27 Tonnen Gewicht und eine Anlage in U-Form machten ihn zur Legende. Dieses Quiz fragt nach Geschichte, Technik und Programmierung: Wer baute ihn, wie wurde er verkabelt, warum schaltete man ihn nie aus und was wurde aus dem Patent? Von leichten Einstiegsfragen bis zu Details für Kenner der Computergeschichte.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Wofür steht die Abkürzung ENIAC?
Electronic Numerical Integrator and Computer
Der Rechner zählt zu den ersten elektronischen Maschinen, die turingmächtig waren, also im Prinzip jede berechenbare Aufgabe lösen konnten.
Q 02Für welche Aufgabe nutzte die US-Armee den ENIAC?
Berechnung ballistischer Tabellen
Solche Tabellen gaben Artilleristen an, wie ein Geschütz für eine bestimmte Entfernung einzustellen war; zuvor rechneten Menschen sie mühsam von Hand aus.
Q 03Wie wurde der ENIAC programmiert?
Mit Kabeln und Drehschaltern
Für jedes neue Programm musste die Anlage umgesteckt werden, was Stunden oder Tage dauern konnte.
Q 04Was geschah, wenn beim ENIAC eine einzige Röhre ausfiel?
Die gesamte Maschine rechnete fehlerhaft
Die Fehleranfälligkeit der Elektronenröhren war eines der größten Probleme bei der Entwicklung der Maschine.
Q 05Wie schwer war die komplette ENIAC-Anlage?
27 Tonnen
Die Anlage war in U-Form aufgebaut und beanspruchte eine Fläche von 30,5 m × 0,9 m, also rund 27,9 m².
Q 06Auf welcher Technik basierte Konrad Zuses Z3 von 1941 noch?
Elektromechanische Relais
Die Z3 hatte zwar eine modernere Architektur, doch der ENIAC erreichte mit seiner Röhrentechnik eine deutlich höhere Rechenleistung.
Q 07In welchem Zahlensystem stellte der ENIAC seine Zahlen dar?
Dezimalsystem
Damit folgte er dem ASCC, der zwischen 1939 und 1944 erbaut wurde und später unter dem Namen „Mark I“ bekannt war.
Q 08An welchem Tag wurde der ENIAC der Öffentlichkeit vorgestellt?
14. Februar 1946
Die Entwicklung an der University of Pennsylvania hatte bereits 1942 im Auftrag der US-Armee begonnen; einen Tag nach der Vorstellung ging die Anlage in Betrieb.
Q 09Welche Konsequenz zog man beim ENIAC aus den vielen Röhrenausfällen beim Starten und Stoppen der Anlage?
Dauerbetrieb ohne Abschalten
Die Ausfallzeit der Maschine sank dadurch auf wenige Stunden pro Woche – für einen Röhrenrechner dieser Größe ein bemerkenswerter Wert.
Q 10Wozu dienten die eigens in den ENIAC eingebauten Diagnoseprogramme?
Auffinden defekter Röhren
So ließen sich die Kosten der unvermeidlichen Ausfälle gering halten: Die Techniker wussten schneller, welches Bauteil zu tauschen war.
Q 11Was war der britische Colossus von 1943?
Kryptographischer Spezialrechner
Wie der Colossus nutzte auch der ENIAC Elektronenröhren, um Zahlen darzustellen, und elektrische Pulse, um sie zu übertragen.
Q 12Nach wessen Ideen wurde der ENIAC 1948 zu einem Computer mit Befehlsspeicher umgebaut?
John von Neumann
Der Umbau kostete Rechenleistung, sparte aber so viel Zeit beim Umprogrammieren, dass unter dem Strich ein Gewinn blieb.
Q 13Welche Rechenoperation beherrschte der ENIAC neben den vier Grundrechenarten?
Quadratwurzeln ziehen
Q 21In welchem Jahr besuchte Mauchly Atanasoff und studierte dabei dessen Rechner ABC?
1941
Weil Mauchly bei diesem Besuch zahlreiche Konzepte übernahm, stufte das Gericht den ENIAC später als abgeleitetes Werk ein.
Q 22Wie erreichte der ENIAC Rechnungen mit doppelter Genauigkeit?
Zusammenschalten zweier Akkumulatoren
Der Akkumulator war die grundlegende Komponente der Maschine; ein einzelner speicherte eine vorzeichenbehaftete Dezimalzahl mit zehn Stellen.
Q 23In welchem Zustand befanden sich die Flipflops des ENIAC unmittelbar nach dem Einschalten?
Zufällige Werte
Für Division und Wurzelziehen gab es eine eigene Komponente, den Divider/Square-Rooter, der ähnlich wie der Multiplikator aufgebaut war.
Q 14Wie viele Elektronenröhren enthielt der ENIAC?
17.468
Dazu kamen 7.200 Dioden, 1.500 Relais, 70.000 Widerstände und 10.000 Kondensatoren – ein riesiger Ersatzteilbedarf für die Techniker.
Q 15Welcher architektonische Nachteil des ENIAC zwang dazu, ihn für jedes Programm neu zu verkabeln?
Das Fehlen eines Befehlsspeichers
Schon die Z1, die Z3 und der Mark I lasen ihre Befehle von einem Lochstreifen und waren in diesem Punkt moderner.
Q 16Auf wen ging nach dem Patentstreit der Ruhm für die Erfindung des ersten elektronischen Rechners über?
Atanasoff und Berry
Bis zum Urteil hatten sich Mauchly und Eckert diese Ehre geteilt; das Gericht sah den ENIAC als von einem älteren Entwurf abgeleitet an.
Q 17Wie lange brauchte der ENIAC für eine Addition?
0,2 Millisekunden
Eine Multiplikation dauerte bis zu 2,8 ms, eine Division bis zu 24 ms, und eine Quadratwurzel beanspruchte mehr als 300 ms.
Q 18Aus wie vielen parallel arbeitenden Komponenten bestand der ENIAC?
40
Jede dieser Einheiten war 60 cm breit, 270 cm hoch und 70 cm tief, also etwa so groß wie ein Kleiderschrank.
Q 19Mit ungefähr welchem Anteil ihrer Nennleistung wurden die Röhren des ENIAC betrieben?
25 %
Man baute absichtlich stärkere Röhren ein, als eigentlich nötig gewesen wären, und fuhr sie dann weit unter ihrer Belastungsgrenze.
Q 20Wie viele Akkumulatoren besaß der ENIAC?
20
Jeder von ihnen schaffte eine Addition oder Subtraktion in einem Additionszyklus, dem Grundtakt der ganzen Maschine.
Erst ein spezielles Programm der Initiating Unit brachte die Schaltungen in einen definierten Zustand und setzte etwa die Akkumulatoren auf 0.
Q 24Welche Einheit des ENIAC diente als Taktgeber für die übrigen Komponenten?
Cycling Unit
Die Steuerpulse liefen über statische Kabel; für die Fehlersuche ließ sich der Taktgeber in einen Schritt-für-Schritt-Modus schalten.
Q 25Wie viel Leistung nahm der ENIAC allein für die Heizung seiner Röhren auf?
80 kW
Weitere 40 kW gingen in die Röhrenströme und 20 kW in die Lüfter; die Anoden- und Schirmgitterleistung blieb auf ein Viertel des Maximums begrenzt.
Q 26Welche Komponente des ENIAC erlaubte rekursive Programmierung?
Master Programmer
Davon gab es zwei Exemplare; ohne sie ließen sich komplexe Berechnungen nicht sinnvoll aus den fest verkabelten Einzelschritten zusammensetzen.
Q 27Auf welchen Bruchteil sank die Rechenleistung des ENIAC nach dem Umbau zum Rechner mit Befehlsspeicher?
ein Sechstel
Dafür schrumpfte die Dauer des Umprogrammierens so stark, dass die Maschine insgesamt mehr Arbeit erledigte als zuvor.
Q 28Auf wie vielen Akkumulatoren lief das Unterprogramm eines ENIAC-Multiplikators?
vier
Jeder Multiplikator implementierte eine Multiplikationstabelle, nach der das Unterprogramm gesteuert wurde; die Maschine hatte drei davon.
Q 29Wo verliefen beim ENIAC die Kabel für Programmimpulse?
Auf Fußhöhe in den Program Trays
Die Zahlenpulse nahmen den anderen Weg: Sie liefen über die Digit Trays, die in Kopfhöhe montiert waren.
Q 30Wie viele zehnstellige Dezimalzahlen speicherte jede Function Table des ENIAC?
104
Nur sechs Stellen jeder Zahl ließen sich individuell einstellen; der Zugriff dauerte fünf Additionszyklen.